Cembalo

Einstiegsalter: Das Cembalo ist ein ideales „Einstiegsinstrument“ in den Bereich der Tasteninstrumente. Die Tonerzeugung ist leicht nachvollziehbar, der Druckpunkt ist mit einer mechanischen Orgel vergleichbar.
Das ideale Alter für den Unterrichtsbeginn liegt bei 7 bis 8 Jahren. Meist erlernen es Klavierschülerinnen/Klavierschüler, die sich vom reizvollen Klang und feinen Anschlag des Cembalos begeistern lassen, nach einigen Lernjahren.

Musikstile: Das Repertoire für Cembalo ist – auch für Anfängerinnen/Anfänger – sehr groß und umfasst  Solowerke vom Ende des 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, Cembalomusik des 20. und 21. Jahrhunderts sowie Transkriptionen.

Verwendung: Es gibt zahlreiche Landesmusikschulen, die mit einem Cembalo ausgestattet sind, da für die historische Aufführungspraxis von barocker Kammermusik der Einsatz eines Cembalos zum Standard geworden ist. Im 20. Jahrhundert erlebte das Cembalo eine Wiederbelebung als zeitgenössisches Musikinstrument.

Unterrichtsformen: Cembalounterricht findet in der Regel im Einzelunterricht statt, der auch die beste individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler gewährleistet. Von Anfang an wird im Cembalounterricht und den begleitenden Ergänzungsfächern besonderes Augenmerk auf Ensemble und Kammermusik gelegt, da man als Cembalistin/Cembalist immer auch kammermusikalisch aktiv ist.

Instrument: Das Cembalo als Unterrichtsfach für Kinder ist an den Landesmusikschulen zur Zeit noch eher selten zu finden. Es ist ein historisches Tasteninstrument mit Zupfmechanik, das als Begleitinstrument für Kammermusik aus Renaissance und Barock besonders beliebt ist. Kleinere Modelle sind das Spinett oder das Virginal.

Üben: Die Schülerinnen und Schüler müssen die Möglichkeit haben, regelmäßig auf einem Kielinstrument zu üben. Idealerweise wird ein Instrument angekauft oder ein Leihinstrument der Musikschule für die Arbeit zu Hause zur Verfügung gestellt, das Üben auf dem Klavier oder auf Digitalpianos wird nicht empfohlen.

Klavier

KlavierVoraussetzungen: Für das Klavierspiel gibt es keine körperlichen Grundvoraussetzungen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber von Vorteil (etwa der vorherige Besuch der Musikalischen Früherziehung).

Einstiegsalter: Das Erlernen des Klavierspielens ist grundsätzlich ab einem sehr frühen Alter (ab etwa 5 Jahren) bis ins hohe Alter möglich. Sehr gut ist ein Einstieg etwa ab der zweiten Klasse Volksschule (also mit ca. 7 oder 8 Jahren), wobei ein vorheriger Besuch der Musikalischen Früherziehung von Vorteil ist.

Musikstile: Das Repertoire beim Klavierspiel reicht über fünf Jahrhunderte, von der Alten Musik bis zu Kompositionen der Gegenwart, und schließt Improvisation und den Bereich der Popularmusik mit ein.
Das Klavier hat seinen Platz beim Solospiel ebenso wie in der Kammermusik, in der Liedbegleitung, bei Bands und Jazzformationen.

Unterrichtsformen: Die zentrale Unterrichtsform ist der Einzelunterricht, daneben spielt aber auch das gemeinsame Musizieren (vom vierhändigen Klavierspiel bis hin zur Mitwirkung in größeren Ensembles) eine wichtige Rolle.

Instrument: Beim Beginn des Klavierunterrichts ist die Auswahl eines geeigneten Instruments besonders wichtig. Empfohlen wird die Anschaffung eines mechanischen Instruments, also eines Pianinos oder Flügels, da beim Spiel auf einem mechanischen Klavier Anschlag, Saitenschwingung und Resonanz auf natürliche Art und Weise zusammenwirken. Bei einem Ankauf eines Klaviers ist eine Beratung durch die Lehrperson unbedingt empfehlenswert.

Adresse

 

Landesmusikschule Gunskirchen
Marktplatz 2
4623 Gunskirchen
Tel. +43 7246 6255-502
EMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Direktion | Dir. Kons. Martina Franke, MA

Sprechstunden nach Vereinbarung

Sekretariat | Bettina Freimüller-Miksch

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